Meeting Coach

Englisch-Fehler, die Deutsche in Meetings immer wieder machen

Deutschsprachige beherrschen die Grammatik meist hervorragend. Was bleibt, sind die Wortstellung unter Druck, zwei, drei false friends und eine Direktheit, die auf Englisch kälter klingt, als sie gemeint ist.

Verb ans Satzende geschoben

I think that we the migration next week finish can.

I think we can finish the migration next week.

Deutsche Nebensätze schicken das Verb nach hinten. Unter Druck fällst du in das Muster zurück — und nichts verrät dich schneller.

Direktheit, die kalt klingt

That is not possible.

That won’t work as it stands — here’s what would.

In der deutschen Geschäftskultur gilt eine schlichte Feststellung als effizient und respektvoll. Kunden in den USA und Großbritannien hören im selben Satz oft eine Tür zufallen.

„Become“ statt „get“

When do we become the new servers?

When do we get the new servers?

„Bekommen“ heißt to receive. Der englische Satz sagt etwas ganz anderes.

Präsens statt Futur

I send you the report tomorrow.

I’ll send you the report tomorrow.

Das Deutsche nutzt das Präsens für die nahe Zukunft ganz frei. Englisch will eine Markierung, und ohne sie klingt die Zusage schwächer.

Sieh nach, welche davon du tatsächlich machst

Füg das Transkript eines echten eigenen Meetings ein. In etwa einer Minute weißt du, welche dieser Muster deine sind und welche nicht.

Mit einem echten Meeting testen