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Die Englisch-Fehler, die Hindi-Sprechende in Meetings immer wieder machen

Indisches Englisch ist eine eigenständige Varietät mit eigenen Konventionen, und das meiste davon braucht keine Korrektur. Hier geht es nur um die Stellen, an denen ein Kunde aus den USA oder Großbritannien wahrscheinlich einen Unterschied hört.

Verlaufsform bei Zustandsverben

I am having a question about the API.

I have a question about the API.

Im indischen Englisch Standard und weithin verstanden. Trotzdem das Muster, das einem US-Kunden am ehesten auffällt.

„Discuss about“

Let’s discuss about the timeline.

Let’s discuss the timeline.

„Discuss“ nimmt im amerikanischen und britischen Englisch ein direktes Objekt, ohne Präposition.

„Do the needful“

Please do the needful.

Could you take care of that?

Im indischen Englisch völlig klar, einem US-Kunden aber meist unbekannt — der dann nicht sicher weiß, worum er gebeten wird.

Artikel bei abstrakten Nomen

We need to improve the performance.

We need to improve performance.

Ein überflüssiger Artikel vor einem abstrakten Nomen, wo Englisch gar keinen will.

Häufige Fragen

Man hat mir gesagt, mein Englisch klinge zu indisch — ist das überhaupt ein Problem?
Nein. Indisches Englisch ist eine eigenständige Varietät mit eigener Grammatik, keine fehlerhafte Version von Englisch. Die einzige praktische Frage ist, ob ein Kunde, der diese Varietät nicht kennt, richtig versteht, was du von ihm willst — und dabei geht es nur um ein paar spezifische Muster, nicht um dein Englisch insgesamt.
„Please do the needful“ klingt für mich professionell und höflich — warum verwirrt das einen US-Kunden?
Weil es nicht zu dem Englisch gehört, das er kennt, und er deshalb nicht genau weiß, was konkret von ihm erwartet wird. „Could you take care of that?“ sagt exakt dasselbe, ohne dass die andere Seite die Absicht erst entschlüsseln muss.
Ich sage ständig „I am having a doubt“ — was ist daran eigentlich das Problem?
Verständnisprobleme macht das keine — jeder versteht dich. „Have“ ist hier ein Zustandsverb, und im amerikanischen wie britischen Englisch nehmen solche Verben keine Verlaufsform: „I have a doubt“, nicht „I am having a doubt“. Das ändert nichts an der Bedeutung, es ist nur das Detail, das einem Kunden am ehesten auffällt.
Sollte ich versuchen, meinen indisch-englischen Akzent loszuwerden, um professioneller zu wirken?
Nein, und darum geht es hier auch nicht. Der Akzent kostet dich nichts. Die Muster auf dieser Seite sind die, die zu echter Verwirrung führen oder die Kenntnis eines Dialekts voraussetzen, den der Kunde nicht hat — keine Frage davon, „westlicher“ zu klingen.

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Füg das Transkript eines echten eigenen Meetings ein. In etwa einer Minute weißt du, welche dieser Muster deine sind und welche nicht.

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